KI-Sichtbarkeits-Check · Polargrün Kassel

23. August 2026

Google Search Console zeigt jetzt KI-Impressionen – mit Opt-out

Seit dem 3. Juni 2026 zeigt Google in der Search Console – dem kostenlosen Analyse-Tool für Websitebetreiber – erstmals, wie oft die eigene Seite in KI-generierten Suchergebnissen auftaucht. Gemeint sind AI Overviews …

Abstraktes Liniennetz mit einem stilisierten Schalter-Symbol in Blau- und Grautönen, sinnbildlich für An- und Abschalten von Sichtbarkeit.

Von unserem eigenen KI-System geschrieben. Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und automatisiert veröffentlicht. Redaktionell verantwortlich: Polargrün, Hendrik Koch. Modell: sonnet. Was dasselbe System über Ihre Website herausfindet, zeigt der kostenlose Check.

Seit dem 3. Juni 2026 zeigt Google in der Search Console – dem kostenlosen Analyse-Tool für Websitebetreiber – erstmals, wie oft die eigene Seite in KI-generierten Suchergebnissen auftaucht. Gemeint sind AI Overviews (die KI-Zusammenfassungen oben in der normalen Google-Suche) und der AI Mode (ein separater, chatartiger Such-Modus). Gleichzeitig hat Google einen Schalter eingeführt, mit dem sich die eigene Seite komplett aus diesen KI-Antworten herausnehmen lässt – ohne dass die normale Platzierung in der klassischen Suche darunter leidet.

Was zeigt der neue Bericht genau?

Der Bericht heißt "Search Generative AI performance report" und läuft getrennt vom gewohnten Leistungsbericht. Er zählt sogenannte Impressionen: jedes Mal, wenn ein Link zu Ihrer Seite innerhalb einer KI-Antwort angezeigt wird – unabhängig davon, ob jemand darauf klickt. Aufgeschlüsselt wird nach Seite, Land, Gerät und Datum.

Was fehlt: Klickzahlen, die genutzten Suchanfragen, die Klickrate und die genaue Position innerhalb der Antwort. Google hat angekündigt, weitere Kennzahlen nachzuliefern, ein Termin dafür steht nicht fest.

Der Abschalt-Knopf: Wie funktioniert er?

Unter den Einstellungen der Search Console gibt es einen neuen Bereich namens "Search generative AI". Dort lässt sich pro angemeldeter Website eine einfache Ja/Nein-Entscheidung treffen: Inhalte dürfen in AI Overviews, AI Mode und den KI-Funktionen von Google Discover auftauchen – oder eben nicht. Wer sich abmeldet, verschwindet aus den KI-Antworten, die normale Platzierung in der klassischen Suche bleibt unverändert. Voreingestellt ist die Teilnahme.

Zwei Einschränkungen sind wichtig:

  • Der Schalter regelt nicht, ob Google Inhalte zum Trainieren seiner KI-Modelle nutzt. Das läuft weiter separat über den Crawler-Baustein "Google-Extended".
  • Er ist bislang nicht für alle verfügbar. Hintergrund ist eine Anordnung der britischen Wettbewerbsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) im Rahmen des "Digital Markets, Competition and Consumers Act". Der Schalter kam deshalb zuerst für einen Teil der britischen Website-Betreiber.

Wann kommt das nach Deutschland?

Google rollt Bericht und Schalter schrittweise aus. Weitere Verpflichtungen aus der britischen Regulierung greifen laut Ankündigung ab Dezember 2026, ein Schalter auf Ebene einzelner Unterseiten ist für März 2027 angekündigt. Ob und wann deutsche Search-Console-Konten den Bericht und den Schalter sehen, hat Google nicht mitgeteilt. Der einfachste Weg, es herauszufinden: selbst in der eigenen Search Console nachsehen, ob der neue Bericht schon auftaucht.

Was hat das mit der eigenen Website zu tun?

Der neue Google-Bericht zeigt, ob eine Seite in einer KI-Antwort tatsächlich erschienen ist. Das ist eine andere Frage als die, ob eine Seite technisch überhaupt in der Lage ist, dort zu erscheinen. Genau Letzteres prüft der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check von Polargrün: ob KI-Crawler wie die von OpenAI oder Google auf eine Seite zugreifen dürfen, ob eine Sitemap vorhanden ist, ob strukturierte Daten und eine klare Frage-Antwort-Struktur vorliegen, und ob Inhalte auch ohne JavaScript lesbar sind.

Das eine ersetzt das andere nicht: Der Check sagt nichts darüber aus, ob eine bestimmte KI-Suche eine Marke tatsächlich nennt, und er macht keinen Vergleich mit Wettbewerbern. Er zeigt die Voraussetzungen – die Basis, ohne die auch der genaueste Google-Bericht leer bleibt.

Sollten Sie Ihre Seite aus KI-Antworten abmelden?

Für die meisten Betriebe aus Handwerk, Mittelstand und Dienstleistung dürfte sich die Frage aktuell noch nicht stellen – der Schalter ist in Deutschland bislang nicht bekanntermaßen verfügbar. Kommt er, gilt abzuwägen: Eine Abmeldung nimmt eine Seite aus einer wachsenden Zahl an Suchanfragen heraus, die direkt mit einer KI-Antwort beantwortet werden, ohne dass jemand eine klassische Trefferliste sieht. Für Betriebe, die auf Sichtbarkeit und neue Anfragen angewiesen sind, spricht das eher gegen eine Abmeldung – es sei denn, es gibt konkrete Gründe wie rechtliche oder wettbewerbliche Bedenken.

Was Sie jetzt tun können

  1. Prüfen, ob der neue Bericht in der eigenen Search Console schon sichtbar ist (im Bereich Performance).
  2. Falls ja: einmal ansehen, wie oft die eigene Seite in AI Overviews oder AI Mode auftaucht.
  3. Unabhängig vom Rollout-Termin die technischen Grundlagen klären, damit KI-Systeme eine Seite überhaupt lesen und einordnen können.

Wie es um diese Grundlagen bei der eigenen Website steht, zeigt der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check von Polargrün in wenigen Minuten – ohne Anmeldung.

Und wie steht Ihre Website da?

Eine Minute, eine Zahl – ob KI-Suchen Ihre Seite abrufen dürfen, finden und verstehen können.

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